EPROM-Typ

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Von Cpt_Void an Sleeπ

Hallo Marc,

kannst Du mir bitte sagen, welche E(E)PROMs ihr den Workshop-Bausätzen beigelegt hattet? Damit ich weiß, daß ich wenigstens die Jumper korrekt gesetzt habe wenn ich mit der Fehlersuche beginnen muß.

Gruß,

Andreas

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Na na na - wer wirde denn so pessimistisch sein. Das Teil läuft natürlich auf Anhieb! ;-)

Wir haben bei den JHV-Bausätzen ein 512k EEPROM eingesetzt; der Jumper J9 über dem EEPEOM muß "Mitte / -" gesteckt werden und die Firmware ab $8000 in den Baustein geschrieben werden.

Hast Du das EEPROM im Workshop neu programmieren lassen?

eeprom.jpg

Auf dem Foto kann man leider den Typ nicht erkennen; in der Montageanleitung müßte aber schon eine Tabelle drin sein in der verschiedene (E)EPROM-Typen aufgeführt sind; da ist nur ein EEPROM-Typ aufgeführt.

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ja, hatte ich. Hatte aber nicht zugeschaut.

Jetzt, wo Du EEPROM schreibst fällt mir auch auf, daß ich kein EPROM-Löschgerät gesehen habe. Und die brauchen ja eine gewisse Zeit, um ein EPROM zu löschen. Löschen beim EEPROM geht ja deutlich schneller

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Das stimmt. Wenn Du einen Brenner für EEPROMS hast, gehe ich mal schwer davon aus daß dieser den Baustein auch löschen kann. :-)

Die Schaltung war ursprünglich für 128er und 256 Eproms ausgelegt - daher auch der Jumper um bei einem 256er Eprom eine Bank auswählen zu können.

Hintergedanke:

a) man könnte zwei Firmwaren unterbringen und umschaltbar machen. b) man ist flexibler bei der Wahl des Rom. An die EEPROMS sind wir z. B. zufällig deutlich günstiger drangekommen als an EPROMS. ;-)

512er gehen auch, nur der Pin für die Adresse A15 liegt bei den kleineren Eproms auf 5V, und wir hatten an dieser Stelle keinen Jumper vorgesehen. Daher muß bei einem 512 Eprom die Firmware ab $8000 oder $C000 gebrannt werden, je nach dem wie der Jumper J9 gesetzt ist.

Einmal konfiguriert, interessiert das den User aber eigentlich nicht und wird nur interessant wenn man das Ding nachbauen oder modden möchte. ;-)

Dito für das RAM. CP/M verwaltet nur 64k, einsetzen kann man aber auch 128k oder 512k; der Rest liegt halt brach. Man ist flexibler, kann die günstigere Variante wählen (manchmal ist der größere Baustein günstiger) und kann, wenn man an der Firmware arbeiten möchte, auch mehr RAM nutzen.

Da würde mir z.B. Einfallen daß in der Anleitung der SALLY 1 ein virtuelles Laufwerk in Aussicht gestellt wurde. ;-)

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Ich habe neben meinem 600XL von '84 auch noch meinen CPC 6128 von '86, den ich Anno '88 nach einer Anleitung der c't auf 512k erweitert hatte (eine Kopie des Artikels inklusive CP/M-Patch habe ich letztens noch gesehen). Unter CP/M+ konnte man die "überflüssigen" 384k als resetfeste(!) RAM-Disk verwenden. Leider läuft laut Roland kein CP/M+ auf der Sally-2, da sie kein Bankswitching beherrscht. Allerdings wäre so eine RAM-Disk was Feines, da lädt alles deutlich schneller. Resetfest wäre dann die Krönung :) Btw: hatte damals auch in Borland Turbo Modula-2 programmiert, der Compiler war super: er compilierte, stieß er auf einen Fehler, brach er ab, man konnte den Quellcode korrigieren und der Compiler machte an der gleichen Stelle weiter. Zusammen mit der resetfesten RAM-Disk konnte man damit super programmieren. Als ich dann bei meinem ersten PC eine RAM-Disk einrichtete, um nach dem gleichen Verfahren zu arbeiten, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, daß die RAM-Disk nicht resetfest war :(

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